Kreditkarte statt Geldbörse?

Der Online-Handel boomt. Das wurde zuletzt auch während der Weihnachtszeit deutlich. Denn immer mehr Menschen zücken die Geldbörse daheim und kaufen im Internet ein.

Kreditkarte statt Geldbörse?
Einkaufen ohne Bargeld?

Der Einzelhandel wird sich in den nächsten Jahren erheblich verändern, davon sind Experten aus der Wirtschaft überzeugt. Das klassische Shoppingerlebnis scheint immer mehr dem bequemmen Bestellen von zuhause aus weichen zu müssen. Das wirkt sich auf unseren Alltag aus.  Sowohl in Dänemark als auch in Deutschland dürften sich die digitalen Bezahlsysteme in absehbarer Zeit zur Nummer eins entwickeln. Schon jetzt wird Fachleuten zufolge kaum noch mit Bargeld bezahlt. Experten rechnen sogar damit, dass das Bezahlen mit Bargeld schon bald ausgedient haben wird.

Mit dem Bargeld werde sogar in absehbarer Zukunft die Geldbörsen verschwinden, sagen sogar einige. Während die Väter und Großväter nicht ohne aus dem Haus gegangen sind, ist es heute meist die Kreditkarte, die immer dabei ist. Doch stimmt das wirklich? Ich persönlich glaube diesen Vorhersagen nicht. Die Printzeitung soll ja auch irgendwann das zeitliche segnen. Doch will man wirklich alles nur noch vor dem Computer lesen? Ich kann mir das nicht vorstellen. Und soll man wirklich alles mit Kreditkarte bezahlen? Sogar den Parkautomat? Ich denke, dass wir noch lange den Geldbeutel zücken werden!

Verbraucher scheinen ihr Verhalten aber tatsächlich grundlegend zu verändern – nicht nur bei der Bezahlung. Wurden früher nur bestimmte Dinge im Internet bestellt, so kaufen Nutzer heute immer mehr Online: Schuhe, Möbel und sogar Medikamente werden ganz einfach und bequem in den virtuellen Warenkorb gelegt. Der deutsche Konsument guckt, vergleicht und kauft offenbar immer lieber online ein. Doch wer denkt, dass das klassische Einkaufen bereits ausgedient hat, der irrt!

Zwar legt der Online-Handel laut Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) Jahr für Jahr deutlich zu. Insgesamt kaufen aber immer noch viele Menschen ganz klassisch ein. Das geschieht vielleicht eher mit Kreditkarte als mit dem Bargeld im Portemonnaie. Doch der Einzelhandel macht Statistiken zufolge nur knapp ein Zehntel seines Umsatzes im Internet.