Kfz-Haftplicht: Ein Wechsel lohnt sich
Wer seine Konditionen der Kfz-Haftpflicht Jahr für Jahr zum Jahresende unter die Lupe nimmt, die Tarife vergleicht und den Wechsel wagt, der kann richtig Geld sparen. Das gilt für Dänemark gleichermaßen wie für die Bundesrepublik. Verbraucherschützern zufolge sind es sogar bis zu 3000 Euro, die gespart werden können. Das war der Preisunterschied in einem Test der Verbraucherzentrale NRW zwischen günstigster und teuerster Gesellschaft.
Wer vom teuersten zum günstigsten Anbieter wechselt, kann bei der KFZ Haftpflicht in aller Regel jährlich ein paar Hundert Euro sparen. Selbst wer bereits eine günstige Kfz-Haftpflicht hat, der sollte Experten zufolge die Angebote der Konkurrenz ganz genau unter die Lupe nehmen; und über einen Wechsel nachdenken. Laut Fachleuten sind meist für das gleiche Geld noch bessere Leistungen drinnen.
Der Stichtag für die Kündigung ist dabei der 30. November. Manche Versicherer regeln das aber mittlerweile anders: Bei ihnen ist das Versicherungsjahr nicht mehr das Kalenderjahr, sondern der festgelegte Vertragstermin. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Versicherer wollen vom 30. November weg, denn durch den harten Konkurrenzkampf verlieren sie Kunden. Der Versicherungsschutz verlängert sich dabei um ein Jahr, wenn nicht spätestens einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt wird.
Gewechselt werden kann die Kfz-Haftpflicht heute ohne wirkliches Risiko. Denn die meisten Gesellschaften bieten heute die gleichen Leistungen. Zudem ist die Höhe der Versicherungssumme im Schadensfalls gesetzlich geregelt: Sie muss mindestens bei 7,5 Millionen Euro liegen. Experten warnen aber, dass diese Summe bei Schandensforderungen nicht hoch genug ist. Autofahrer sollten lieber auf Nummer sicher gehen und eine Kfz-Haftplicht mit Versicherungssumme zwischen 50 und 100 Millionen Euro auswählen
